Kinder im Hochkonflikt unterstützen

Nicht nur die gefühlte, auch die tatsächliche Anzahl an hochkonflikthaften Auseinandersetzungen in Familien nach einer Trennung ist im Anstieg begriffen. Berater*innen und Psychotherapeut*innen geraten schnell zwischen „feindliche Linien“, wo sie manches Mal ohnmächtig feststellen müssen, dass Sprechen nicht mehr hilft. Trotzdem wird nicht selten über Jahre versucht, die Kommunikation der Eltern zu verbessern. Kinder und Jugendliche, die in hochkonflikthaften Familiensystemen aufwachsen, stehen mit ihrem Erleben noch wenig im Fokus. Fest steht, dass sie einer besonderen seelischen Belastung ausgesetzt sind. Worin genau besteht diese und wie lässt sich hier möglicherweise hilfreich intervenieren? Welche Rolle spielen persönliche Ressourcen der Kinder dabei? Lassen sich im „Rosenkrieg“ auch nützliche Fertigkeiten fürs Leben erlernen? Der notwendige Rahmen für die Arbeit im Hochkonflikt und die Möglichkeiten der Unterstützung betroffener Kinder stehen im Mittelpunkt dieses Tages. Dabei wird auch ein Seitenblick auf die Arbeitsbedingungen und Psychohygiene der Berater und Therapeutinnen geworfen werden.

Informationen zu den Ausführenden

Gesine Götting

Wann

Eintrittspreis/Kosten

80 € Gebühr, 50 € ermäßigt